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Informationen für Bezugspersonen

Sucht ist eine chronische Erkrankung mit hohem Rückfallrisiko: Zwei Drittel aller entgifteten und "entwöhnten" Patienten greifen früher oder später wieder zur Droge. Rückfälle gehören zur Krankheit und dürfen nicht als persönlicher Misserfolg angesehen werden.

Mangelndes Selbstwertgefühl steht oft am Beginn einer "Suchtkarriere", und durch die Suchtkrankheit sinkt das Selbstvertrauen des Patienten noch weiter. Daher ist es wichtig, das Selbstwertgefühl von Süchtigen zu kräftigen. Hierzu gehört beispielsweise, sich Zeit für den Betroffenen zu nehmen sowie auf ihn und seine Probleme einzugehen.

Mehr als bei den meisten anderen Erkrankungen spielen Verwandte und Freunde bei der Drogensucht eine sehr bedeutende Rolle. Sie sind zum einem oft mitbetroffen, aber auch für die Unterstützung therapeutischer Maßnahmen unersetzlich.

© Elsevier 2007


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