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Psychoedukation: Allgemeine Übersicht
 Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis
 Depressive Erkrankungen
 Psychoedukation: Allgemeine Übersicht
Was ist "Psychoedukation"?
Da uns das Thema Psychoedukation bei Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis sehr am Herzen liegt, haben wir eine eigene Website zu diesem Thema ins Leben gerufen. Auf dieser Seite finden Sie Informationen rund um das Thema Psychoedukation mit dem Schwerpunkt auf den Erkrankungen Schizophrenie und schizoaffektive Störungen:

Unsere neue Website zum Thema Psychoedukation finden Sie hier
Ausführliche Informationen zum Thema Psychoedukation bei Depressionen finden Sie weiterhin etwas weiter unten auf dieser Seite.

 Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis
Da uns das Thema Psychoedukation bei Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis sehr am Herzen liegt, haben wir eine eigene Website zu diesem Thema ins Leben gerufen. Auf dieser Seite finden Sie Informationen rund um das Thema Psychoedukation mit dem Schwerpunkt auf den Erkrankungen Schizophrenie und schizoaffektive Störungen:
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 Depressive Erkrankungen
Warum werden psychoedukative Gruppen bei Depressionen durchgeführt?
Die Depression ist eine häufige Krankheit. Zwischen 5 und 12% der Männer und zwischen 10 und 25% der Frauen machen im Verlauf ihres Lebens mindestens eine depressive Phase durch. Ohne gezielte Behandlung würden etwa 50% der Ersterkrankten in der Folgezeit mindestens eine weitere Krankheitsepisode entwickeln. Menschen, die schon mehrfach an Depressionen erkrankt waren, würden ohne Behandlung zu 70 bis 90% innerhalb von drei Jahren einen Rückfall erleiden. Wenn Depressionen nicht richtig behandelt werden, sind sie zudem mit hohen sozialen und Menschen, die an Depressionen leiden, geraten oft an den Rand ihrer Kräfte, so dass sie in Gefahr geraten, nicht mehr weiter zu können. Ohne Hilfe von außen kann sich diese Erschöpfung zu einem akut lebensbedrohlichen Zustand entwickeln. Deshalb ist es oberstes Gebot, in derartigen Situationen unbedingt Kontakt zu anderen aufzunehmen und sich therapeutische Hilfe zu holen.
Zum Glück gibt es mittlerweile eine Reihe von sehr wirksamen medikamentösen und psychotherapeutischen Behandlungsmaßnahmen, die Anlass zu echtem Optimismus geben. Viele Patienten brechen jedoch die empfohlene medikamentöse Behandlung vorzeitig ab oder nehmen eine psychotherapeutische Behandlung nicht in Anspruch, und daher bleiben die Rückfallraten auf einem unnötig hohen Niveau.
Es erscheint deshalb konsequent und lohnenswert, durch psychoedukative Gruppen einerseits die Anwendung wirksamer Behandlungsmethoden zu unterstützen und andererseits das Selbsthilfepotential der Patienten zu fördern, um die Behandlungsergebnisse weiter zu verbessern.
Warum psychoedukative Gruppen auch für Angehörige?
Wie einige Untersuchungen zeigen, sind die Belastungen der Angehörigen von Patienten mit einer Depression enorm. Ein Teil der Angehörigen sind aufgrund ihrer persönlichen Stärken und der Unterstützung, die sie aus ihrem unmittelbaren sozialen Umfeld erhalten, in der Lage, diese Belastungen zu tragen, ohne selbst körperlich oder seelisch Schaden zu nehmen. Jedoch muss man davon ausgehen, dass über 40% der Angehörigen, die mit einem depressiven Menschen zusammenleben, so belastet sind, dass sie selbst eine therapeutische Hilfe bräuchten.
Die Angehörigen - insbesondere Partner von depressiven Menschen - leiden darunter, dass sie immer weniger positive Reaktionen vom Erkrankten erhalten. Die Anstrengungen, die sie evtl. unternehmen, sind nicht oder nur in geringem Maße erfolgreich, was zu einem Gefühl der Hilflosigkeit führt. Nicht selten wird eine eigene Schuld an der Entstehung der Depression angenommen oder die Verantwortung für das Scheitern der bisherigen Bewältigungsversuche übernommen. Zeichen der Überforderung, wie Gereiztheit und Aggressivität dem Erkrankten gegenüber, können zu weiteren Schuldgefühlen führen. Aus Rücksicht auf den Erkrankten oder aus Angst davor, der depressiv Erkrankte könne sich in ihrer Abwesenheit "etwas antun", reduzieren viele Angehörige darüberhinaus ihre Außenaktivitäten und berauben sich dadurch ihrer Erholungsmöglichkeiten. Sie arbeiten ihre psychischen und sozialen Reserven auf und verlieren so allmählich die Kraft, dem Erkrankten kontinuierlich Mut und Hoffnung zu machen, was eine wichtige Unterstützungsmaßnahme bei der Gesundung des Patienten darstellt.
Eine psychoedukative Gruppe ist für die Angehörigen oft eine erste Anlaufstelle. Im Kreise von ähnlich Betroffenen erhalten sie nicht nur wichtige Informationen über die Erkrankung, die Behandlungsmöglichkeiten und darüber, wie sie selbst den Patienten am besten unterstützen können, sondern die Gruppe wirkt auch emotional entlastend. Gefühle wie Ärger, Angst oder Resignation, die sich im oft jahrelangen Arrangement mit der Erkrankung des Angehörigen aufgestaut haben, können offen angesprochen werden und treffen hier auf Verständnis. Das Aussprechen des eigenen Unmuts und der eigenen Ohnmachtsgefühle ist eine entscheidende Voraussetzung dafür, dass sich das meist angespannte Familienklima wieder entspannen kann. Es verändert sich die innere Einstellung der Angehörigen und in Folge auch der Umgang mit dem Erkrankten. Es besteht die Chance, dass die Angehörigen einerseits die gesunden Anteile des Patienten besser wahrnehmen und andererseits mit ihrem Verhalten die so wichtige Botschaft "ch glaube an Dich" wieder besser vermitteln können.
In der psychoedukativen Angehörigengruppe können die Teilnehmer außerdem Unterstützung erfahren, wie sie selbst diese schwierigen Zeiten besser überstehen können.
Was wird in den psychoedukativen Gruppen gemacht?
Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Gespräch und der gemeinsame Erfahrungsaustausch zwischen Patienten bzw. Angehörigen untereinander und dem Gruppenleiter. Hierbei wird immer wieder auf das bereits vorhandene Erfahrungswissen der Teilnehmer eingegangen. Darauf aufbauend sollen die wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse so vermittelt werden, dass die Patienten und Angehörigen einen vernünftigen Überblick über die Erkrankung, die erforderlichen Behandlungsmaßnahmen und die Selbsthilfemöglichkeiten bekommen.
Neben dieser Informationsvermittlung spielt die gleichzeitige emotionale Entlastung eine ganz wesentliche Rolle. Mit emotionaler Entlastung ist gemeint, dass die gefühlsmäßige Betroffenheit und die Erschütterung, die mit dieser Erkrankung zwangsläufig verbunden ist, entsprechend aufgefangen und bearbeitet wird.
"Der sollte sich mal zusammenreißen" oder "Die drückt sich doch nur vor der Arbeit" sind Kommentare, die an Depressionen Erkrankte immer wieder hören müssen, die dazu führen, dass sie sich unverstanden und noch mehr als Versager fühlen, sich weiter zurückziehen und dadurch ihre Depressionen noch verstärken. Vorurteile in der Bevölkerung bezüglich psychiatrischer oder psychotherapeutischer Behandlung verstärken bestehende Ängste der Betroffenen und verhindern häufig eine rechtzeitige fachgerechte Behandlung. Allein die Erfahrung "Du bist nicht allein" bietet den Gruppenteilnehmern eine emotionale Entlastung. Zu sehen, dass andere, durchaus als kompetent, erfolgreich, liebenswert eingeschätzte Personen in eine ähnliche Krise geraten sind und auch stationär psychiatrisch behandelt werden müssen, verringert die häufig zu beobachtenden Schuldgefühle, ein Versager und eine Zumutung für das soziale Umfeld zu sein. Als sehr wohltuend wird auch das Verständnis füreinander innerhalb der Gruppe erlebt. Nach einer meist längeren Zeit, in der sie vor allem von Menschen umgeben waren, die ihr inneres Erleben nicht nachvollziehen konnten oder sie sogar mit Vorurteilen belegten und unter Druck setzten, treffen sie hier auf Menschen mit ähnlichem Erfahrungs- und Leidenshintergrund, denen ihre Probleme und Ängste nicht fremd sind. Dazu gehören auch Gespräche über Selbsttötungsversuche oder -absichten und die damit häufig verbundenen Schuldgefühle. Das Tabu zu brechen und mit Betroffenen offen über Suizidgedanken zu sprechen, ist als erster Schritt zur Verhinderung von weiteren Suizidversuchen zu sehen.
Besonders wichtig ist die Funktion anderer Teilnehmer als Hoffnungspender. Menschen in einer tiefen Depression können sich oft eine Besserung ihres Zustandes nicht mehr vorstellen. Wenn im Verlauf der Gruppe bei einigen Teilnehmern sich deutliche Besserungen zeigen, können diese Beispiele Hoffnung geben.
Die Möglichkeit, von anderen Betroffenen zu lernen, ist einer der Vorteile der Gruppen im Vergleich zu psychoedukativen Einzelgesprächen. Die Gruppenteilnehmer werden im Gruppenverlauf vom Therapeuten immer wieder dazu angeregt, positive Erfahrungen im Umgang mit der Erkrankung einzubringen, die für sie persönlich hilfreichen Gedanken zu äußern oder über Einstellungsänderungen und die daraus resultierenden Konsequenzen für ihre Gefühle und ihr Verhalten zu berichten. Diese persönlichen Berichte aus den eigenen Reihen, die zudem vom Therapeuten positiv herausgestellt werden, zeigen den Teilnehmern neue Wege auf und bestärken sie in ihrer Motivation, ihr Schicksal in die Hand zu nehmen und selbst etwas zur langfristigen Stabilisierung beizutragen.
Welche Themen werden besprochen?
Die Konzentration auf einige wenige Punkte, die das grundlegende Verständnis der depressiven Erkrankung und der Wirkprinzipien von Behandlungs- und Selbsthilfemöglichkeiten erleichtern, hat sich bewährt. Es besteht die Möglichkeit - abhängig von den Interessen und Bedürfnissen der jeweiligen Gruppenteilnehmer - Schwerpunkte unterschiedlich zu setzen oder auf weitere, spezielle Fragen einzugehen.
Nachfolgend wird ein kurzer Lehrplan, ein sogenanntes "Curriculum" dargestellt, wie es in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der TU München (Pitschel-Walz & Kissling 1998) entwickelt wurde und sich als sehr brauchbar herausgestellt hat. Hier werden acht Gruppentreffen durchgeführt, damit auch während der stationären Behandlung die Chance besteht, bei z. B. ein bis zwei Sitzungen pro Woche von einer Stunde Dauer dieses Programm abzuwickeln. Für Angehörigengruppen haben sich 14-tägige Treffen à 1 1/2 Stunden bewährt. Nach etwa 3 Monaten wird sowohl für Patienten als auch für Angehörige ein Nachtreffen als Auffrischungssitzung angeboten.
Übersicht: Themenschwerpunkte psychoedukativer Gruppen bei Depression
- 1. Treffen

Vorstellung der Teilnehmer

Organisatorisches

Aktuelle Probleme, Erwartungen an die Gruppe

Depressionsspirale
- 2. Treffen

Was sind Depressionen?

("Ist nicht jeder einmal traurig?")

Symptome, Diagnosen, verschiedene Formen
- 3. Treffen

Was wissen wir über die Ursachen?

("Liegen Depressionen in der Familie?")

Vulnerabilitäts-Stress-Modell, Reizübertragung
- 4. Treffen

Wie werden Depressionen behandelt?

("Schaden diese Medikamente nicht mehr als sie nutzen?")

Überblick über Therapieverfahren

Schwerpunkt: Medikamente, Nebenwirkungen
- 5. Treffen

Wie werden Depressionen behandelt?

("Wenn ich keine Schmerzen hätte, würde es mir gut gehen. Wie kann mir da Psychotherapie helfen?")

Schwerpunkt: Psychotherapie, weitere Behandlungsmöglichkeiten
- 6. Treffen

Was wird zur Rückfallverhütung empfohlen?

("Muß ich mein Leben lang Medikamente nehmen?")
Medikamentöse Langzeitbehandlung, Psychotherapie, Selbsthilfe (Schwerpunkt: Steigerung angenehmer Aktivitäten)
- 7. Treffen

Wie soll man mit der depressiven Erkrankung umgehen?

("Was soll ich tun, wenn ich wieder ins Grübeln komme?")

Selbsthilfe (Schwerpunkt: Negative Gedanken erkennen und korrigieren; Früherkennung, Krisenplan, Suizidprävention)

Wie können Angehörige helfen?

("Was soll ich tun, wenn mein Angehöriger von Selbstmord spricht?")

Hilfe durch Angehörige; Hilfe für Angehörige
- 8. Treffen

Zusammenfassung und Zukunftsplanung ("Goldene Regeln")

Beantwortung noch offen gebliebener Fragen

Literaturempfehlungen

Vermittlung von Selbsthilfegruppen

Feedback
- Nachtreffen

Bericht der Teilnehmer über bisher Erreichtes

Aktuelle Probleme

Wiederholung der wichtigsten Informationen

Abschied
Wie läuft eine psychoedukative Gruppensitzung ab?
Die Gruppensitzungen sind klar strukturiert. In der Eröffnungsrunde kann jeder Teilnehmer zu Wort kommen, über positive Veränderungen in den letzten Tagen berichten, eigene Fragen oder Probleme einbringen. Dann werden die wichtigsten Inhalte der vergangenen Sitzung gemeinsam kurz wiederholt. Im Anschluss wird das aktuelle Thema der Gruppensitzung erarbeitet.
Es handelt sich dabei um eine "interaktive" - dass heißt im gemeinsamen Gespräch stattfindende - Erarbeitung der Themen. Es soll kein Frontalunterricht wie in der Schule sein; der Therapeut hat zwar die Gruppenleitung inne und wird auch sein Fachwissen möglichst anschaulich einbringen. Dabei versucht er aber immer wieder die Teilnehmer mit einzubeziehen und deren eigenen Erfahrungen einzubauen. Denn nur wenn sich alle Teilnehmer mit ihren eigenen Ansichten ernst genommen und verstanden fühlen, besteht die Chance, dass sie Vertrauen zum Gruppenleiter entwickeln und weiterhin an der Gruppe teilnehmen.
Trotzdem wird der Gruppenleiter versuchen, Verständnis und Interesse für die Darstellung der wissenschaftlichen Sichtweise zu wecken. Insbesondere muss er die Fachbegriffe so dolmetschen und vereinfachen, dass sie auch von Laien verstanden werden können. Nur wenn zahlreiche "Aha"-Effekte entstehen, werden die Teilnehmer später die empfohlenen Maßnahmen auch umsetzen.
Zum Schluss der Sitzung wird ein "Blitzlicht" durchgeführt, d.h. jeder Teilnehmer teilt kurz mit, wie er sich momentan fühlt, ob es offene Fragen gibt etc. Die Therapeuten achten darauf, dass die Gruppensitzung in einer hoffnungsvollen, optimistischen Stimmung endet. Die Teilnehmer sollten mit der Hoffnung aus der Sitzung gehen, dass es heutzutage gute Behandlungsmöglichkeiten gibt, dass nahezu jede depressive Phase zu Ende geht und die Freude am Leben zurückkehren wird.
Was ist das "Herzstück" der psychoedukativen Gruppen?
Neben dem gemeinsamen Erfahrungsaustausch und der wichtigen Erfahrung, dass man nicht der einzige Mensch ist, der derartige Beschwerden durchgemacht hat, steht für viele Patienten und Angehörige folgende Frage im Mittelpunkt: Wie kann man sich erklären, dass "Chemie und Seele" zusammenpassen und kein unvereinbarer Widerspruch sind.
Durch den behutsamen und allmählichen Aufbau eines biologisch-medizinischen Wissens unter Einbeziehung der psychologischen Erkenntnisse kann eine gut nachvollziehbare Brücke zwischen dem normalen Alltagswissen von Laien und dem Spezialwissen der heutigen Wissenschaft geschlagen werden. Erfahrungsgemäß stellt die gemeinsame Bearbeitung dieses Themas für viele Patienten und Angehörige die "eigentliche Wende" in ihrem Erkrankungsverständnis dar, wenn klar gemacht werden kann, dass Chemie und Seele keine unüberbrückbaren Gegensätze sondern zwei sich ergänzende Seiten der gleichen Medaille darstellen. In den psychoedukativen Gruppen, die selbst als psychotherapeutische Basisbehandlung gesehen werden können, wird der Zugang zu beiden Seiten eröffnet. Das Wissen über den veränderten Gehirnstoffwechsel bei einer depressiven Erkrankung und über die verschiedenen Möglichkeiten darauf Einfluss zu nehmen, bildet die Grundlage für ein ganzheitliches Verständnis, bei dem sowohl Medikamente, als auch Psychotherapie, Selbsthilfestrategien und die Unterstützung durch die Familie einen Platz haben.
Was bringt die Psychoedukation?
Bisher gilt als gesichert, dass das Wissen über die Behandlung durch den Besuch von psychoedukativen Gruppen deutlich zunimmt, dass sich die Zusammenarbeit mit den Therapeuten (die sogenannte Compliance) bessert und die Zufriedenheit mit der Behandlung insgesamt gesteigert wird. Durch den Wissenszuwachs und das Gefühl, sehr gut Bescheid zu wissen in dieser eigenen Angelegenheit entsteht Selbstsicherheit und Selbstbewusstsein. Dadurch kann sich wieder Hoffnung breit machen, diese setzt oft ungeahnte Kräfte frei. Ziel ist ein gut informierter und gut instruierter Patient, der gelernt hat, durch Veränderung seiner Einstellungen und seiner Lebensweise auf seine Stimmungslage aktiv einzuwirken, auftretende Beschwerden rechtzeitig und richtig einzuordnen und entsprechende Abhilfemaßnahmen einzusetzen, sich rechtzeitig die Hilfe anderer zu holen und es dadurch schafft, nicht mehr oder sehr viel seltener in einer Klinik stationär behandelt werden zu müssen.
Welche Bücher können für Patienten und Angehörige empfohlen werden?
Mittlerweile gibt es sehr viele Bücher und Schriften, die speziell für Patienten und Angehörige entwickelt wurden, um sich ausführlich über Depressionen informieren zu können. Nachfolgend eine kleine Auswahl von Ratgebern, die Patienten und Angehörigen empfohlen werden können:
Bock T (1998) Achterbahn der Gefühle - Leben mit Manien und Depressionen. Freiburg: Herder. 160 Seiten.
Cleve J (2000). Licht am Ende des Tunnels - Wie Depressive und ihre Angehörige sich selbst helfen können. 2. Auflage. Bern: Hans Huber Verlag. 178 Seiten.
Helmchen H, Rafaelsen OJ & Bauer M (1998) Depression und Manie. Wege zurück in ein normales Leben. Ein Ratgeber für Kranke und Angehörige. Stuttgart: TRIAS Georg Thieme Verlag. 144 Seiten.
Luderer H-J (1994) Himmelhochjauchzend, zum Tode betrübt - Depression und Manie, Ursachen und Behandlung. Stuttgart: TRIAS.
Stiftung Warentest (Hrsg.), Autoren: Niklewski G & Riecke-Niklewski R(1998) Depressionen überwinden - Ein Ratgeber für Betroffene, Angehörige und Helfer. Berlin: Stiftung Warentest. 263 Seiten.
Wittchen HU(1997) Wenn Traurigkeit krank macht. Depressionen erkennen, behandeln, überwinden. München: Mosaik Verlag. 95 Seiten.
Wolfersdorf M (2000) Krankheit Depression - Erkennen, verstehen, behandeln. Bonn: Psychiatrie Verlag. 220 Seiten.
Speziell für Angehörige:
Epstein Rosen L & Amador XF (1998) Wenn der Mensch, den du liebst, depressiv ist. Bern: Scherz Verlag. 351 Seiten.
© Dr. med. Josef Bäuml u. Dipl.-Psych. Dr. Gabi Pitschel-Walz, 2002
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