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Eine Zuordnung zu den einzelnen Untertypen erfolgt nach der Kombination, in der die Symptome auftreten:
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Paranoid-halluzinatorische Form: häufigste Erkrankungsform, vorherrschend sind Plussymptome (Halluzinationen und Wahn)
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Katatone Form: bei dieser Form stehen die Störungen des Antriebs und der Psychomotorik im Vordergrund
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Hebephrene Form: es dominieren Affektstörungen
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Residuale Form: nach einer akuten Erkrankung mit vorrangiger Plussymptomatik treten auffällige Minussymptome ein (Antriebsmangel, Affektarmut, sozialer Rückzug)
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Schizophrenia simplex: allmählicher Eintritt einer Minussymptomatik, ohne dass zuvor eine akute produktive Erkrankungsphase zu beobachten war.
Es sei noch darauf hingewiesen, dass es auch Psychosen gibt, die außer einer schizophrenen Symptomatik (Wahn, Halluzinationen) noch heftige, zeitgleich eintretende Stimmungsveränderungen aufweisen (Depression oder Manie). Psychosen mit dem gleichzeitigen Vorhandensein schizophrener und affektiver Symptome werden als schizoaffektive Psychosen bezeichnet. Die schizoaffektiven Psychosen sind unter Fachleuten ein viel diskutiertes Thema, beanstandet wird vor allem, dass die Kriterien für diese Diagnose unscharf sind.
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