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Persönlichkeitsstörungen zeichnen sich durch eine extreme Störung des Beziehungserlebens und des Sozialverhaltens oder eines von beiden aus. Der Heidelberger Wissenschaftler Peter Fiedler, Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie, definiert in seinem Standardwerk "Integrative Psychotherapie von Persönlichkeitsstörungen" Persönlichkeit und Persönlichkeitseigenschaften eines Menschen als "Ausdruck der für ihn charakteristischen Verhaltensweisen und Interaktionsmuster, mit denen er gesellschaftlich-kulturellen Anforderungen und Erwartungen zu entsprechen und seine zwischenmenschlichen Beziehungen auf der Suche nach einer persönlichen Identität mit Sinn zu füllen versucht. Dabei sind jene spezifischen Eigenarten, die eine Person unverkennbar typisieren und diese zugleich von anderen unterscheiden, wegen ihrer individuellen Besonderheiten immer zugleich von sozialen Regeln und Erwartungen mehr oder weniger abweichende Handlungsmuster". Mehr...
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